Dürfen Tageszeitungsredaktionen Menschen quälen?

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Ich bin Düsseldorfer. Ich bin Zeitungsleser. Ich habe die "Rheinische Post"  abonniert.
Als Düsseldorfer muss man das, denn "lokal" ist die Zeitung einfach gut.
Auch wenn die Zeitung sich  mit "Für Politik und christliche Kultur"  selbst als 
konservativ und CDU-freundlich positioniert. 
Für lokale Termine und Ereignisse einfach erste Wahl. Eigentlich!

Wenn ich die heutige erste Seite sehe, werde ich traurig – oder … sehr aggressiv.

Da steht –
"Fachkräfte – wir suchen Kollegen" 
Schwachsinn.  Nicht die Fachkräfte suchen Kollegen, sondern die jeweiligen Arbeitgeber suchen Arbeitnehmer. Nach Möglichkeit um die Gehaltsforderungen der dort schon Beschaeftigten zu drücken, sie selbst  besser disziplinieren zu können
  
Da steht – 
"Autobauer enttäuscht vom ADAC" 
Lächerlich. Die Autobauer haben mit Bestechung und Einflussnahme doch erst den Markt geschaffen auf dem sich der ADAC korrumpieren konnte.

Da steht –
"Rheinische Kirche spart am meisten bei der Bildung"  
und man sieht qusi den vorwurfsvollen Blick des Redakteurs durch den Artikel hindurch.
Aber – mal ehrlich.  Ist nicht für jede Kirche "Bildung" kontraproduktiv?
Sparen an Bildung also Konzentration aufs Kerngeschäft …